Die Installation besteht aus einem großen, handgefertigten Tisch, auf dem
Gipsabdrücke meiner Hände liegen, die verschiedene Teile meines Körpers
halten. Einige Teile sind leicht zu erkennen, bei anderen, die auf den ersten
Blick abstrakt erscheinen, ist es schwierig zu erkennen, was sie darstellen.
Der Tisch steht in einem Raum mit zwei gegenüberliegenden Türen: Der Tisch
nimmt den ganzen Raum ein - der Zugang ist versperrt, die Funktion des
Tisches verweigert.

betwixt and between
2024
Gipsabgüsse, handgemachter Tisch
Ausstellungsansicht, ABK Stuttgart

Ein Übergang von einem Raum in den anderen, von einer Situation in die
nächste: ein Symbol für die Übergangsphasen im Leben - die Übergangsriten.
Der Durchgang schafft den Grenzraum, die Bewegung durch ihn verkörpert den
Übergang.

Die Hände sind eine Art multipler Unikate. Jede ist nur einmal gegossen und
repräsentiert meinen Körper in einem einzigartigen Moment. Die haltende Hand
ist immer dieselbe, aber nicht identisch. Die gehaltenen Körperteile tauchen
nur einmal auf.

Der Tisch, ein gemeinschaftlicher Ort der Begegnung und des Austausches, der
Konversation und des kollektiven Erlebens, ist seiner ursprünglichen Funktion
beraubt. Die Installation ist nur durch die Türen erlebbar. Der Tisch kann nicht
mehr als solcher benutzt werden und verwandelt sich in einer Fläche, die den
Raum des Übergangs definiert.

© 2025 Evangelia Ntouni

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